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Die Art Suites samt Kunstwerken aus Eis sind ein Markenzeichen des Eishotels. © ICEHOTEL, Foto: Asaf Kliger

Ein cooler Urlaub im ICEHOTEL

200 Kilometer nördlich des Polarkreises liegt der schwedische Ort Jukkasjärvi, Heimat des ICEHOTEL. Das einzigartige Hotel vereint Naturschauspiel, Kunst und Erlebnisurlaub.

Ganze zwei Wochen lang schafft es die Sonne hier nicht über den Horizont. Im Winter verwandelt sich die Gegend rund um Jukkasjärvi in eine unnachahmliche Eislandschaft. 6.000 Seen und sechs große Flüsse werden zur Eisskulptur. Der Fluss Torne versorgt das ICEHOTEL mit Eis. Unglaublich: In zehn Sekunden fließt das Äquivalent von 4.000 Tonnen Eis durch den Torne, genug, um zehn ICEHOTELS zu bauen.

Das Hotel hat aber das ganze Jahr über geöffnet. Gäste können in Zimmern schlafen, die aus Eis und Schnee erschaffen worden sind. Vor Ort hat man dann die Wahl zwischen der absoluten Ruhe der Natur und einem sportlichen Angebot mit Radfahren, Rafting und Fischen. Im Winter geben eher Skifahren, Hundeschlitten und das Erschaffen von Eisskulpturen den Ton an. Auf Komfort muss man ebenfalls nicht verzichten, das ICEHOTEL hat auch Wellness-Angebote wie zum Beispiel Sauna.

Alljährlich kommen 70.000 Gäste in das Hotel. 2.500 Eisblöcke werden aus dem Fluss geerntet. Der permanente Teil des Hotels umfasst 2.100 Quadratmeter und bietet auch im Sommer eine Eisbar sowie Kunst aus Eis. Das ICEHOTEL war weltweit das erste seiner Art und öffnet seit fast 30 Jahren seine Tore. Besonders beliebt ist das Hotel bei Brautpaaren. Jedes Jahr finden hier 80 Hochzeiten statt.

Das Hotel ist für seine Kunstwerke bekannt, mehr als 200 Künstler bewerben sich jedes Jahr für die Chance, hier tätig zu sein. Die Innentemperatur beträgt auch im Sommer konstant minus fünf Grad, die Kühlanlage wird mit Sonnenenergie betrieben. Die Sonne scheint hier im Norden im Sommer nahezu ununterbrochen. So macht der natürliche Feind des Eises den Ganzjahresbetrieb des ICEHOTELS umweltfreundlich möglich.

Gäste können bei der Übernachtung wählen: Entweder sie ziehen in ein Zimmer aus Eis oder in eine der warmen Kabinen. Die meisten schlafen eine Nacht im Gefrierschrank, den Rest des Aufenthalts im Warmen. Möglich machen die Übernachtung bei Minusgraden die speziellen Schlafsäcke, die für Temperaturen von bis zu minus 25 Grad entwickelt wurden. Morgens werden die Gäste mit heißem Preiselbeersaft aufgeweckt.