+43 1 740 32-0willkommen@gutereise.eu
Im Montafon schläft man wie die Inuit. © Stefan Kothner/Montafon Tourismus GmbH

Einzigartig wohnen im Schnee

Suchen Sie das Besondere abseits des Alltäglichen? Mit unseren Winter-Tipps werden Sie garantiert fündig.

Eine Nacht im Iglu ist unvergesslich

Es ist unvorstellbar ruhig in den ­B­­ergen auf 2.000 Metern, wenn der Pistentrubel vorbei ist, sich die Dämmerung ankündigt und die anderen Bergfreunde schon längst ins Tal abgefahren sind. Dann erstreckt sich mit Einbruch der Nacht über einem ein noch nie in dieser ­Vollkommenheit bewunderter Sternenhimmel. Solch ein unvergessliches Erlebnis erwartet einen am Schwarzköpfle auf der Silvretta im Vorarlberger Montafon. 

Dort eröffnet am 28. Dezember ein kleines Iglu-Dorf, in dem man jeden Montag, Freitag und Samstag eine Nacht verbringen kann. ­Davor genießt man im Valisera Hüsli, einer urig-gemütlichen Hütte, ein köstliches Abendessen. So gestärkt geht es auf eine romantische Fackelwanderung zum Lagerfeuer des Iglu-Dorfs, wo man bei einem wärmenden Glühwein zusammensitzt. Oder man genehmigt sich gleich einen Aufguss in der Iglu-Sauna – ja, auch das gibt es!

Zur Ruhe begibt man sich dann dick eingepackt in einem Schlafsack auf Schaffellen im Iglu. Der Preis für eine Übernachtung und das komplette Programm beträgt für Erwachsene ab 169 Euro und für Kinder ab zwölf Jahren ab
90 Euro. Eine schnelle Reservierung wird empfohlen, denn pro Nacht ist die Teilnehmerzahl auf acht Personen beschränkt.

Weitere Infos: www.silvretta-montafon.at/de/winter/abenteuer-am-berg/bergerlebnisse 

Die Schneesauna

Zuerst in einer Finnischen Sauna schwitzen und dann die wohlersehnte Abkühlung in der trockenen Kälte der Schneesauna: Einen solchen Snow Room mit frischem Pulverschnee bietet das Hotel Quelle im Südtiroler Gsieser Tal nahe der Grenze zu Osttirol. Im Nature Spa Resort wird Wellness großgeschrieben, mit zehn Themen-Saunen und sieben Wasserwelten.

Luxus-Chalets im Mühlviertel

Auf einer mächtigen Lichtung im oberösterreichischen Böhmerwald befindet sich das Resort INNs HOLZ. Wem das 4-Sterne-Natur- und Vitalhotel noch nicht genug Exklusivität bietet, der mietet eines der elf Chalets. Jedes verfügt über einen privaten Wellnessbereich mit freistehender Lifestyle-Badewanne, eine Finnische Sauna und einen geschützten Frischluftbereich. Erholung und Wellness werden an diesem besonderen Rückzugsort großgeschrieben. Vor der Haustür wartet die Kraft der Mühlviertler Natur.

Schlaf gut in der Gondel

Nicht nur mit luxuriösen und exklusiven Chalets und Hotels wartet St. Moritz auf, es bietet Winterfans auch eine wahre Besonderheit: eine Nacht in einer ausrangierten und speziell adaptierten Tiny Home Gondel. Die Idee ist schon genial, dazu die Lage, nämlich bei der Gipfelstation des Piz Nair auf mehr als 3.000 Höhenmetern. Viele Nächte sind ausgebucht, aber mit etwas Glück kommt man noch zu diesem besonderen Erlebnis. 

Der Spirit des Vatikans

Otto Wagner plante einst auf der Plose, einem Gebirgsstock bei Brixen (Südtirol), eine Heilanstalt. Jahrzehntelang erholten sich hier Geistliche aus dem Vatikan, die den Ort als Kraftplatz und Energiequelle erkannten. Das spürt man noch heute. Nach einem Dornröschenschlaf eröffnete das Forestis im Sommer als Bergrefugium mit 62 Suiten.

Riesiger Infinity-Pool auf dem Dach mit Blick auf die Piste

Runter von der Piste, zurück ins Hotel und dann gleich aufwärmen im Pool: Nirgendwo sonst kann man das so aufregend machen wie im Mooshaus im Tiroler Skiort Kühtai. Dieses Top-Hotel der Familie Gerber verfügt nämlich über einen atemberaubenden Endless Sky Pool auf dem Dach, der sich über alle vier Seiten mit einer Gesamtlänge von 100 Metern zieht. Wir befinden uns auf 2.050 Metern und der Pool gilt als der höchstgelegene Infinitypool der Alpen. Zwei Mal pro Woche wird Nightswim angeboten – mit einem Blick auf die beleuchteten Pisten. Beheizt wird das Wasser mit Biowärme und Hackschnitzel-Abfällen.

Viel Schnee vor der Hütte

Direkt auf einem Felsvorsprung steht die Dolomitenhütte. Wer bei einer Hütte an Bettenlager denkt, irrt sich hier gewaltig. Auf 1.616 Metern Seehöhe erwarten Gäste moderne Zweibettzimmer mit Traumblick.

Voll auf dem Holzweg

So konsequent setzt sonst niemand auf den Trend „Wohnen wie damals“: Das Luxus--Bergdorf Prechtlgut in Wagrain verfügt über Chalets, die ausschließlich aus Materialien von Mutter Natur bestehen: Loden, Leinen, Alt- und Zirbenholz sowie natürlicher Lehmputz.