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© Achensee Tourismus

Aktiv am Achensee

Denkt man an Tirol, fallen einem sofort die Berge ein. Dabei sollte man auf keinen Fall auf die Seen vergessen.

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie einen Atemzug nehmen und das Ausatmen sich dann so anfühlt, als hätten Sie seit Monaten nicht mehr frei durchgeatmet? Viele Gäste des Achensees kennen das Gefühl sehr gut. Ob es an der ungezähmten Kulisse des Karwendel- und Rofangebirges oder am See mit seinem maritimen Charme liegt, ist ungewiss, aber all der Alltagsstress, das ewige Strampeln im Hamsterrad scheinen abzufallen. Nicht umsonst ist der See eine der beliebtesten Tiroler Destinationen, und das zu jeder Jahreszeit. Egal woher die Gäste kommen, seien es Tagesausflügler aus Innsbruck oder Dauergäste aus Norddeutschland, alle haben eines gemeinsam: Der Urlaub startet mit einer Lunge voll frischer Bergluft.

Herbstbad für Harte

Wie es danach weitergeht, ist natürlich sehr individuell. Wir bevorzugen es aktiv, schließlich will man möglichst viel erleben und sich möglichst viel bewegen, bevor sich die Bürotür wieder hinter einem schließt. Wie sieht es mit dem Baden aus? Der See mag maritim und nahezu italienisch wirken, die fast 1.000 Meter Seehöhe und die 133 Meter Tiefe sorgen aber dafür, dass es ein recht kühles Badevergnügen wird. Im Sommer ist das bei 20 Grad sehr erfrischend und besonders an heißen ­Tagen eine Wohltat. Im September oder Oktober ist das Schwimmen im See sicher nichts für Warmduscher. Allerdings kann man gerade in den Herbstmonaten tolle Tauchtouren machen, egal ob mit der Tauchschule oder in Eigenregie.

Wassersport und Spa

Der Achensee kann aber mehr als nur den Kreislauf ankurbeln. Der neun Kilometer lange See bietet reichlich Platz für Wassersport. Kenner schätzen den See schon seit Langem für seine perfekten, manchmal aber auch herausfordernden Windbedingungen. Surfer, Segler und Kitesurfer sieht man reichlich und sie erzählen gerne über die Winde. Während am Vormittag ein leichter Südwind über den See bläst, rauscht am Nachmittag ein kräftiger Nordwind durch das Tal. Wenn man von Tirols größtem See abgeworfen wird und einen Schluck erwischt, muss man nicht erschrecken: Der See hat Trinkwasserqualität!

Wir entscheiden uns aber gegen das Surfen und für das relaxte Stand-up-Paddling. Vor allem bei leichtem Wind eine tolle Familienaktivität. Sämtliche Bretter werden übrigens quer durch den Ort vermietet und Schnupperkurse finden regelmäßig statt. Entspannen kann man danach im Atoll Achensee. Nur wenige Schritte vom Ufer entfernt, ­findet man dort auf 50.000 Quadratmetern ein hervorragendes Spa, einen Infinity-Pool ­sowie ein Fitnesscenter. Wer noch immer Energie übrig hat, kann sich dort auch beim Bouldern austoben.

Rauf aufs Sonnjoch

Wanderer schöpfen in der Region aus dem Vollen. Insgesamt gibt es 500 Kilometer Wanderwege. Im Osten des Sees erhebt sich das Rofangebirge mit seinen schroffen Felswänden und satten Wiesen, im Westen das Karwendelgebirge, das die höchste Stein­adlerdichte der Alpen aufweist. Bergtouren gibt es zuhauf. Eine der beliebtesten ist die Wanderung zum Sonnjoch im Karwendelgebirge. Der 2.457 Meter hohe Berg wird via Gaisalm, wo man übrigens erstklassig einkehren kann, bestiegen. Entlang der Route erlebt man naturbelassene Almböden und den teils steilen Grat, über den man den Gipfelkamm des Sonnjochs bezwingt. Zur Belohnung wartet ein Panoramablick über das Tal, die Wälder und natürlich den See, dessen türkise Farbe man von hier erst so richtig wahrnehmen kann. Gerne sehen wir auch den Paragleitern beim Fliegen zu.

Ausflugsziele ohne Ende

Sollte es schlechtes Wetter geben oder man braucht eine Pause vom Sport, gibt es in der Nähe eine große Auswahl an Ausflugszielen. Zum Beispiel die Swarovski Kristallwelten, die mit dem Pkw in rund 40 Minuten zu erreichen sind. Bierfreunde sollten sich das BrauKunstHaus von Zillertal Bier vormerken. Dort erfährt man nicht nur, wie Bier gemacht wird, man kann auch mitverfolgen, wie die Mentalität des Zillertals das Brauprodukt geprägt hat. Sehr spannend! Selbiges gilt für die Erlebnisbrennerei Kostenzer. Dort erzeugt man edle Whiskys und Zigarrenbrände und zeigt im Rahmen von Führungen gerne, wie das so abläuft. 

Eines ist jedenfalls fix: Wem am Achensee fad ist, der ist selbst schuld.

Haus mit ganz viel Tradition

Das Hotel Rieser **** ist ein Familienbetrieb in dritter Generation. Nur wenige Gehminuten vom Achensee entfernt, bietet dieses Hotel nicht nur 4.000 Qua-dratmeter Wellnessbereich mit Spa-Anwendungen, sondern auch eine Badelandschaft mit Biobadeteich. Kulinarisch bleiben keine Wünsche offen, dafür sorgen Küchenchef und Küchenmeister Markus Freund und sein Bruder, der Diplom--Patissier Manfred. Die Familie Rieser führt das Hotel bereits in dritter Generation und punktet damals wie heute mit ehrlicher -Gastfreundschaft und einer Extraportion Herzlichkeit.