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Das Octopus Resort auf den Yasawa-Inseln ist eines von unzähligen luxuriösen Hideaways.
© Bolch

Fiji – Paradies der Südsee

Die Anreise nach Fiji dauert 33 Stunden. Die lohnen sich allerdings angesichts der 333 Inseln, die viel mehr zu bieten haben als ein traumhaftes Meer und puderweiche Sandstrände. Mit Oliver Bolch ging einer der bekanntesten Reisefotografen Österreichs auf Tour ins Paradies und porträtiert Land und Leute des fernen Inselreichs.

Herzlichkeit im Blut

Die rund 900.000 Fijianer sind ein multi-kulturelles Volk mit vielen Religionen. Die ursprünglichen Bewohner Fijis, iTaukei genannt, stellen mit 57 Prozent die größte Bevölkerungsgruppe und gehören einer der vielen christlichen Glaubensrichtungen an. Mit 37 Prozent folgen die Inder, großteils Hindus und Muslime. Den Rest machen Minderheiten wie Chinesen, Europäer und Einwohner anderer pazifischer Inseln aus.

Die buntesten Riffe der Welt

Fiji gilt als DAS Weichkorallenparadies und lockt Taucher aus aller Welt. Es gibt nur mehr wenige Plätze auf der Welt, an denen es noch so bunt zugeht wie an Fijis Riffen. Aber auch das Schnorcheln lohnt sich, denn viele der 33 großen Korallenriffe ragen bis unter die Wasseroberfläche.

Outdoor-Abenteuer ohne Ende

Natürlich gehört es auf Fiji dazu, ein paar Tage am Strand zu liegen und den Wellen zuzusehen. Aber irgendwann hat man genug davon – und dann warten Aktivitäten und Abenteuer um jede Ecke. Für Wasserratten reicht das Spektrum von Seekajakfahren, Stand-up Paddling und Surfen bis zu Rafting. An Land lässt sich beim Ziplining, Reiten, Radfahren und bei kurzen oder mehrtägigen Wanderungen durch den Regenwald und über die Berge so einiges erleben.

Frischer Fisch aus der Kokosnuss

Die vielfältige Küche Fijis reflektiert die kulturelle Vielfalt der Bewohner. Frischer Fisch und Kokosnüsse stehen immer auf dem Speiseplan. Die heimische Version von südamerikanischer Ceviche (roher Fisch in Limettensaft eingelegt) heißt Kokoda (Kokonda gesprochen) und wird mit Kokosmilch verfeinert.

Die beste Dusche der Natur

Wer vom salzigen Meerwasser genug hat, braucht nicht lang zu suchen, denn der nächste Wasserfall ist nicht weit. Vor allem auf der Garteninsel Taveuni strömen etliche erfrischende Wasserfälle die Berge hinunter, in deren Becken man oft auch baden kann.

Hideaways: einfach bis Luxus

In Fiji hat man auch beim Wohnen die Qual der Wahl. Das Angebot reicht von einfachen Unterkünften und kleinen Hotels bis zu Resorts, die am Strand, in den Regenwald oder gar ins Meer hineingebaut wurden, wie etwa das Koro Sun Resort auf Vanua Levu.

Die Grüne Lunge der Inseln

Taveuni ist mit 10.000 mm Regen im Jahr einer der regenreichsten Orte der Erde: Hier wächst der üppige Regenwald am prächtigsten. Die Hauptrolle spielt hier der gigantische Regenbaum mit seiner weit ausladenden Krone – Hort für etliche Epiphyten, die auf dem Baum wachsen.