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Traumhaftes Wasser, traumhafter: Strand. Kein Wunder, dass Österreicher Brač lieben.© Shutterstock

Brač: Inseltraum

Glasklares Meer, traumhafte Strände und mediterrane Ursprünglichkeit: Brač, die dalmatische Insel vor Split, zählt zu den beliebtesten Ferienzielen der Österreicher.

Das Weiße Haus in Washington, das Parlament in Budapest, die Neue Burg in Wien, das Reichstagsgebäude in Berlin und zahlreiche Palazzi in Venedig und Split haben eines gemeinsam: Sie alle schmückt weißer Naturstein aus Brač. Seit der Antike ist das „Weiße Gold“ ein Verkaufsschlager. Bereits die Römer erkannten seinen enormen Wert als Baumaterial und ließen ihn tonnenweise über die Adria schippern. 

Noch heute dominieren weiße Glockentürme, weiße Steinhäuser und weiße Weinkeller die Dörfer der dalmatischen Ferieninsel. 

Gleich vier Steinbrüche liegen rund um das verschlafene Dorf Donji Humac, wo man vor rund 30.000 Jahren alte Steinwerkzeuge in der Kopačina-Höhle fand. In Selca sorgt das einzige Steinmetz-Gymnasium Kroatiens dafür, dass die alte Handwerkskunst nicht ausstirbt. Dort zeigt ein Freilichtmuseum auch moderne Kunstwerke heimischer Künstler. 

Sauberes, klares Meer

Vom Gipfel des fast 800 Meter hohen Vidova Gora ist das tiefe Blau der Adria in Verbindung mit dem Grün der riesigen Kiefernwälder am eindrucksvollsten zu sehen. Die bis dicht ans Wasser wachsenden Kiefern sorgen an den Stränden für herrlichen Schatten, selbst im Sommer, wenn die Sonne fast senkrecht vom Himmel lacht. 

Das Meerwasser schimmert in allen denkbaren Schattierungen: von Türkis über Hell- bis Tiefdunkelblau. Die kleinen Buchten rund um das Dorf Milna im Westen der Insel sind mit ihrem glasklaren Wasser fast schon kitschig. Frei von Hotels, ziehen sie Robinsons auf Zeit und vor allem Jachturlauber in ihren Bann. Übrigens: Der einzige Sandstrand der Insel versteckt sich in einer kleinen geschützten Bucht bei Lovrečina im Norden. 

Die Österreicher-Insel

Die dalmatische Ferieninsel ist seit vielen Jahren vor allem bei Österreichern sehr beliebt. Unzählige Touristen aus der ­Alpenrepublik zieht es jeden Sommer hierher, schließlich gibt es dann Direktflüge von Wien. Wirtschaftskapitäne, Promianwälte und Spitzenjournalisten des Landes haben auf dem großen Adria-Eiland auch ein eigenes Domizil – und sind nicht nur im Sommer hier. 

Das touristische Zentrum der Insel ist das romantische Bol an der Südküste. Die Häuser erstrahlen frisch geputzt, und im kleinen Hafen herrscht stets ein reges Treiben der Boote und Schiffe. Überall stößt man auf verträumte Cafés und Restaurants mit heimischen Spezialitäten. Am Ortsrand liegt ein Dominikaner­kloster, fast schon wie gemalt, direkt am Meer. Es hat ein Museum und auch einen eigenen Weinkeller. Der beliebte Badeplatz besitzt auch einige der schönsten Strände Kroatiens. Links und rechts der schönen Ortschaft reihen sich 15 Kilometer lang stille Buchten und weiße Feinkiesstrände aneinander. 

 

Das Goldene Horn 

Der touristische Höhepunkt ist natürlich der weltberühmte Zlatni rat, also das Goldene Horn. Bereits tausendfach für Reisekataloge fotografiert und zu einer Bildikone für traumhaftes Meer geworden, schiebt sich die pittoreske Kieslandzunge mehrere Hundert Meter weit ins Meer hinaus. Je nach Wind und Strömung ändert sie ­sowohl Form als auch Ausrichtung. 

Das kristallklare Meerwasser schimmert in karibisch anmutenden Farben von Blau bis Türkis. Und die dichten Pinien- und Kiefernwälder reichen hier, als Landschaftsschutzgebiet gesichert, bis direkt ans Wasser. Das bietet im Sommer etwas Schutz vor der kräftigen Sonne. 

Die dalmatische Insel bietet auf ihren rund 400 Quadratkilometern so ziemlich jede mediterrane Landschaftsform, die möglich ist. Da gibt es von den Römern kahl geholzte Bergkuppen und dann wieder üppiges Grün. Im Zentrum der großen Insel bildet eine magisch duftende Macchia ein grünes Kleid. Die vielen Schafe hier sind wohlgenährt und dösen im Schatten der Büsche. 

Guter Wein und Exzellentes Olivenöl

Die dem kargen Boden mit viel Schweiß abgerungenen Weingärten erstrecken sich oft von den Hügeln der Insel bis fast ans Meer. Vor allem der Rotwein Plavac mali genießt einen guten Ruf unter den Kennern kräftiger Tropfen. Doch Brač ist bei Genießern vor allem für sein exzellentes Olivenöl bekannt. Es ist besonders kräftig, dunkelgolden und eine Delikatesse. Die hohe Nachfrage sorgte dafür, dass zahlreiche kleine Olivenhaine die Landschaft zieren, wo andernorts oft gesichtslose Appartements entstanden sind.

Dass Brač etwas anders ist, zeigt sich auch bei den Unterkünften. So gibt es überraschend viele Luxus-Steinvillen mit Pool zur Miete, und die vielen Hotels befinden sich – oft gut versteckt – in den schattigen Kiefernwäldern der Insel. 

GUTE TIPPS:

Bretanide

Das Sport- und Wellnessresort Bretanide am schönsten Strand von Bol zählt zu den besten im All-inclusive-Stil geführten Resorts Dalmatiens.

In Bol

Sommerfestival mit Konzerten, Ausstellungen und Hafenfesten. Viele Dorffeste von Juli bis August. Da sind die Klapa-Sänger mit ihren Volksliedern allgegenwärtig. 

Konoba Gust 

Mit Antiquitäten und Schaustücken eingerichtet, dalmatische Weine und viele Fischspezialitäten. 

Frane Radica 14, Bol 

Konoba KopaČina 

Im Dorf Donji Humac, ideal zu verbinden mit dem Besuch eines Steinbruchs. Lammspezialitäten und Gerichte aus der Peka (Tonhaube). www.konoba-kopacina.com