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Das Radnetz in Tirol lässt keine Wünsche offen. © Tirol Werbung/Oliver Soulas

WM-reife Strecken

Höchste Passstraße, höchster per Rennrad erreichbarer Punkt oder steilster Radberg Österreichs: Im Sportland Tirol drängen sich Superlative auf, sobald es ums Rennradfahren geht.

Tirols Straßennetz bietet die perfekten Bedingungen für Radfahrer. Mit den zehn „Great Rides“ kommt bei allen Hobbysportlern WM-Feeling auf. Diese ausgewählten Strecken haben drei Dinge gemeinsam: viele ­Höhenmeter, tolle Ausblicke und rasante Abfahrten.

Ein Hit ist etwa der Great Ride „Innsbruck – Kühtai“. Ausgehend von Innsbruck geht es über das vordere Ötztal nach Kühtai und über das Sellraintal retour. „Die Luft wird dünn am langen Anstieg zum Kühtai! Er zieht sich über 15 Kilometer von Ötz bis zur Passhöhe auf 2.020 Metern“, weiß Ex-Rennradprofi Thomas Rohregger. Der Anstieg hat eine Terrassenform, man hat immer wieder die Möglichkeit, sich ein wenig zu erholen, bevor am Ende eine konstant steile Steigung vor dem Gipfelsieg wartet.“

Bei dieser ­anspruchsvollen Tour über 110 Kilometer ­inmitten der imposanten Bergwelt sind 1.720 steile, kräfteraubende Höhenmeter zu bewältigen. Ein traumhaftes Panorama, herrliche Ausblicke auf die Gipfel der Ötztaler und Stubaier Alpen und auch gemütliche Einkehrmöglichkeiten in einigen idyllischen Dörfern sind die Belohnung für diese Strapazen. Weit gemütlicher ist die Bannwaldsee-Runde, die durch sattgrüne Wiesen, vorbei an historischen Schlössern, entlang blauer Seen und durch idyllische Orte führt – ein grenzenloses Vergnügen.

Ob zum Kitzbüheler Horn, rund um Innsbruck oder entlang der Kaunertaler Gletscherstraße, das Sportland Tirol hat viele exzellente Rennradstrecken auf bestens ausgebauten Nebenstraßen. Das Straßennetz erstreckt sich über insgesamt 3.800 Kilometer. Zum Vergleich: Würde man diese Distanz von Innsbruck aus Richtung Norden radeln, käme man bis zum Nordkap.