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Der Nockberge Trail führt durch nahezu unberührte Natur. © Tine Steinthaler/Kärnten Werbung

Zwischen Wildnis und Wellness

Mit dem Nockberge-Trail hat Kärnten ein neues Prestigeprojekt und einen Ganzjahrestrail geschaffen. Auf vier Etappen durchquert der Pfad die Nockberge und bietet somit reichlich Outdoor-Erlebnis. Doch nicht nur das: Auch für Genuss und Wellness ist Raum.

Die Bergbahn auf den Katschberg verschwindet langsam wieder Richtung Tal, die Skier sind angeschnallt. Das Abenteuer Nockberge-Trail, der in vier Tagen durch das Gebirge führt, startet hier.

Katschberg bis Innerkrems

Vom Katschberg aus startet der Trail mit einer recht entspannten Skitraverse. Ziel ist der Panoramablick am Airneck. Das persönliche Highlight ist die anschließende Tiefschneeabfahrt vom Teuerlnock. Da ist das richtige Gefühl gefragt und man kann den Ski schön gehen lassen.

Anschließend folgt der Aufstieg zum Roten Riegel und zur Schwarzwand. Hier wird man auch konditionell gefordert. Der Höhepunkt der Etappe ist die Begehung des Höhenrückens bis zur Zechnerhöhe. Abgeschlossen wird der Skitag mit einer Abfahrt auf der präparierten Piste in das Skigebiet Innerkrems, der zweiten Station nach dem Katschberg.

Vom anstrengenden Tag kann man sich in einem der Hotels mit Wellnessbereich erholen. Zum Beispiel im Hotel Frühauf in Kremsbrücke. In der Panoramasauna, dem römischen Dampfbad oder dem Salzgrotten-Ruheraum klappt das schon ganz gut. Ein ganz besonderes Highlight ist aber die Almsauna im Freien. Die 90 Grad heiße Sauna hilft, die Muskeln zu enthärten.

Innerkrems bis Turracher Höhe

Die zweite Etappe kann man getrost als Königsetappe bezeichnen, führt sie doch auf das „Dach“ des Trails. Der Dreiländereck-Gipfel Königsstuhl thront mit 2.336 Metern Seehöhe über allen anderen Gipfeln. Mitten im UNESCO-Biosphärenpark Nockberge kann man im Winter wie auch im Sommer die nahezu unberührte Natur genießen. Bei der Skitour kann es sogar passieren, dass man weite Teile der Strecke in völliger Einsamkeit zurücklegt. Meditation auf Skiern, sozusagen.

Weitere Highlights der Etappe sind der Karlnock und der Gregerlnock. Die Oberschenkel werden bei den Aufstiegen ganz schön gefordert, können sich aber zwischendurch auch entspannen, etwa bei der Tiefschneeabfahrt zur Pregatscharte. Ein Höhepunkt ist die Ankunft beim Turracher See, der besonders im Winter, wo er ganz zufriert, wunderschön ist.

In Sachen Unterkunft hat man auf der Turracher Höhe eine große Auswahl. Ein Tipp wäre das Schlosshotel Seewirt, das, wie der Name schon verrät, eine herausragende Seelage hat. Das Wellness-Angebot ist auch hier umfassend. Hallenbad, Dampfbad, Biosauna, Salzstein, Heusauna und vieles mehr unterstützen die fleißigen Tourengeher bei der aktiven Entspannung. Das Hotel ist auch bekannt für seine Küche. Das Gourmetrestaurant philipp hat etwa bei A la Carte drei Sterne beziehungsweise 75 Punkte.

Turracher Höhe bis Falkertsee

Klein, aber fein. Das beschreibt das Skiresort Falkertsee schon ganz gut. Am dritten Tag ist dieses das Ziel. Nach dem harten zweiten Tag wird es leichter. Zu Beginn der Etappe kann man sich an den herrlichen Wäldern erfreuen, später kommt man kurz auf die Nockalmstraße und bewegt sich über Höhenrücken.

Highlights sind der Kornock mit seinem einmaligen Panoramablick sowie die Tiefschneeabfahrt in die Winkleralm. Aufstiege gibt es zur Steinhöhe und zum Steinnock zu bewältigen. Wie am zweiten Tag ist auch bei diesem Teilstück ein See das heimliche Highlight. Der Falkertsee steht jenem auf der Turrach um nichts nach und erinnert wieder daran, wie gesegnet die Kärntner mit ihren Seen sind.

Die Nacht verbringt man am besten im Heidihotel. Das direkt an der Piste gelegene Hotel ist vor allem bei Familien beliebt. Das Kinderhotel ist aber auch für Erwachsene prima geeignet und lockt mit einem tollen Panoramahallenbad sowie diversen Saunen.

Falkertsee bis Bad Kleinkirchheim

Das Abenteuer neigt sich dem Ende zu. Das erste Ziel ist der Falkertspitz, wo man noch einmal einen Blick zurück auf den See werfen kann. Die folgende Tiefschneeabfahrt führt bis zur Hundsfeldhütte. Dann kommt der letzte große Anstieg, rauf auf den Mallnock. Mit 2.226 Metern Seehöhe ist der Mallnock nur unwesentlich niedriger als der Königsstuhl. Ein sportlicher Aufstieg, der am letzten Tag noch einmal viel abverlangt.

Am Ende steht eine Abfahrt durch das Skigebiet St. Oswald. Gemeinsam mit dem Schwesterskigebiet Bad Kleinkirchheim ist das Areal das zweitgrößte Gebiet Kärntens. Das Ziel ist klar: die Thermen Bad Kleinkirchheims. Die Therme St. Kathrein sowie das Römerbad sind der logische Ausklang für ein intensives Wochenende zwischen Sport und Erholung.

Wer noch einmal nächtigen möchte, hat in Bad Kleinkirchheim wirklich die Qual der Wahl. Es gibt sehr gute Hotels wie den Trattlerhof. Der hat neben Bade- und Saunalandschaft auch zwei Behandlungsräume, in denen diverse Massagen genossen werden können. Nach dem Nockberge-Trail sicher eine gute Idee. Es gibt aber auch empfehlenswerte Pensionen, zum Beispiel den Hubertushof. Der Familienbetrieb punktet mit Gemütlichkeit, Gastfreundschaft und reichhaltigem Frühstück.