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Wale schwimmen an der Insel vorbei. © Tourism and Events Queensland/Peter Lik

Fraser Island

Direkt vor den Stränden der größten Sandinsel der Welt ziehen alljährlich Tausende Wale vorbei.

Hier stand einst James Cook“, weiß Mark von Fraser Explorer Tours, der die Insel wie seine Westen­tasche kennt. Wir stehen auf Indian Head, einem Felsvorsprung dreißig Meter über dem Pazifik, und schauen hinaus aufs Meer. Viel mehr noch als sein Schwenk in die Geschichte bewegt uns das Schauspiel vor unseren Augen: Dutzende Wale ziehen innerhalb einer halben Stunde vorbei, tauchen auf und wieder ein, uns mit der Schwanzflosse grüßend.

Es sind Tausende und Abertausende majestätische Buckel- und Glattwale, die Jahr für Jahr zwischen Mai und Oktober von der kalten Antarktis entlang der australischen Küsten in wärmere Gewässer gen Norden schwimmen und dann wieder zurück. 

Von Dingos und einem rostigen Luxusliner

Nach diesem unvergleichlichen Anblick geht es mit Mark und seinem geländegängigen Adventure-Bus weiter über einsame Strände, bis plötzlich ein Rudel wilder Dingos auftaucht. Fraser Island, doppelt so groß wie Rügen und die größte Insel von Queensland, gilt als eines der letzten Rückzugsgebiete von geschätzten 300 reinrassigen Dingos.

Und in der Ferne taucht schon die nächste Insel-Attraktion auf: Im seichten Wasser rostet das Wrack des Luxusliners SS Maheno vor sich hin, der hier im Jahr 1935 während eines Sturms auf Grund lief und immer mehr im Sand versinkt. Anschließend geht es in einem wilden Ritt über buckelige Sandpisten mitten hinein in den Regenwald der Insel, vorbei an idyllischen Süßwasserseen und dem glasklaren Eli Creek. Wer das Eiland von oben besichtigen will, besteigt ein fünfsitziges, einmotoriges Flugzeug, das den Sandstrand als Piste verwendet. Auch das ein Unikum, das es sonst nirgends gibt.