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Zeit ist für die meisten Urlauber wesentlich wichtiger als Geld. © Getty Images

Urlauber schätzen Zeit mehr als Geld

Wie nutzen Reisende ihre Zeit und worauf legen sie Wert? Diese Fragen sollten mit einer von Four Seasons beauftragten Studie beantwortet werden.

Insgesamt 5.000 Personen ab 18 Jahren wurden von Wakefield Research im Auftrag von Four Seasons Hotels and Resorts für die Märkte Großbritannien, USA, China und am Arabischen Golf zwischen 16. und 23. Dezember 2019 befragt.

Geld oder doch lieber Zeit

Was wäre Ihnen lieber: mehr Urlaubstage oder eine finanzielle Entschädigung? Die Befragten waren sich ziemlich einig und gaben an, dass Zeit das höchste Gut ist. Lediglich bei der Zielgruppe Generation Z, also all jenen, die zwischen 1997 und 2012 zur Welt gekommen sind, liegt die finanzielle Entschädigung vorne. Alle anderen Gruppen tauschen Geld gerne gegen mehr Urlaub ein. Die Millennials, also die Jahrgänge der 80er bis zu den späten 90ern, stimmten mit 54 Prozent für die Zeit. Die Generation X, mittlere 60er bis frühe 80er, gibt der Zeit 53 Prozent der Stimmen. Die „Baby Boomer“, 50er und 60er, sind sich mit 56 Prozent sogar noch einiger.

Im Urlaub über den Schatten springen

Bei der Frage danach, wie man die Zeit denn nun am besten nutzt, herrscht weniger Einigkeit. Bereichernde Erlebnisse wünschen sich alle, Millennials und Generation Z sind dabei aber deutlich risikofreudiger. Einigkeit herrscht in folgendem Punkt: 95 Prozent stimmten zu, dass ein Urlaub das wahrscheinlichste Szenario ist, um aus der persönlichen Komfortzone zu treten. Ein Drittel ging dem auch schon aktiv nach und hat zum Beispiel einen neuen Sport im Urlaub erlernt.

Zurück aus dem Urlaubsglück

Nach dem Urlaub fühlt man sich besser. Im Fachjargon nennt sich das „Post-Vacation-Glow“, also das Strahlen nach dem Urlaub. Motivation und Optimismus sind dann am stärksten. Vier von fünf Amerikanern etwa gaben an, nach dem Urlaub produktiver zu sein. Britische Befragte ergänzten die Liste der positiven Effekte um eine höhere Wertschätzung der Liebsten, ein besseres Verständnis für die Beweggründe anderer und eine erhöhte Stressresistenz.

Reisen geht durch den Magen

Auf Reisen eignet man sich auch gerne neue Interessen an. 43 Prozent entdeckten neue Musikvorlieben, 36 Prozent begannen damit, eine neue Sprache zu erlernen. Auch die Wertschätzung für Kunst stieg bei 36 Prozent. Die klare Nummer eins ist aber die Freude am Kennenlernen neuer Kulinarik. 56 Prozent entwickelten eine Leidenschaft für die Küche.