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„Saubere Berge“ Botschafter und Bergsteigerlegende Peter Habeler, die Vizepräsidentin des Alpenvereins Ingrid Hayek und Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling mit dem unterzeichneten „Manifest der Sauberen Berge“. © Almdudler / Tom Klocker

Almdudler und Alpenverein für saubere Berge

Grüne Wiesen, blaue Seen: Die österreichische Bergwelt wird im heurigen Sommer eine Hauptrolle spielen. Almdudler und der Österreichische Alpenverein machen im Rahmen der Initiative „Saubere Berge“ auf den Schutz dieser besonderen Naturlandschaften aufmerksam.

Treffpunkt mit Aussicht: Am Gipfel des Gamskarkogels (2.467 m) in der Ankogelgruppe in Salzburg unterzeichneten Botschafter und Bergsteigerlegende Peter Habeler, die Vizepräsidentin des Alpenvereins, Ingrid Hayek, und Almdudler-Geschäftsführer Gerhard Schilling das „Manifest der sauberen Berge“.

„In den kommenden Monaten erlangt unsere Aktion besondere Aktualität, da aufgrund der COVID-19-Pandemie Reisen ins Ausland nur eingeschränkt möglich sind. Die Österreicher werden daher verstärkt Urlaub im eigenen Land machen und wir werden nicht müde aufzurufen: Müll darf nicht am Berg bleiben“, erklärt Schilling.

Müll entsorgen ist oberstes Gebot

Im Rahmen der Initiative „Saubere Berge“ wurden alle Alpenvereinshütten in Österreich mit Spendern für umweltfreundliche Bio-Beutel ausgestattet. Die Beutel aus leicht zersetzbarer Maisstärke stehen allen Wanderern und Bergsteigern kostenlos zur Verfügung und sollen dazu anregen, vor allem eigene, aber auch hinterlassene Abfälle wieder mit ins Tal zu nehmen. „Wir wollen den Wanderern das Müllsammeln so einfach wie möglich machen. Sie sollen ihre Essensreste und Verpackungen bei ihrem Abstieg ins Tal hinunternehmen und ihren Müll dort ordnungsgemäß entsorgen“, erläutert Schilling.

Die Natur erleidet durch den Müll am Berg erheblichen Schaden, der den Menschen mitunter nicht einmal bewusst ist. Viele nehmen zum Beispiel an, dass sich Biomüll wie Bananenschalen selbst verwertet. Aber auch Fruchtschalen und Fruchtreste brauchen je nach Höhenlage ein bis fünf Jahre, bis sie verrotten. Außerdem sind sie für viele Tiere ungenießbar.