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71 Prozent der Österreicher planen eine Reise nach Österreich, etwa an den Wörthersee. Entspannung liegt dabei hoch im Kurs. © Kärnten Werbung Fotograf: Gert Steinthaler

Österreicher sind 2020 in Reiselaune

90 Prozent der Österreicher planen 2020 eine Urlaubsreise. Frühbuchen ist voll im Trend, Entspannung und Erholung sind klar das Ziel Nummer eins, Umwelt und Nachhaltigkeit sind noch ein eher geringer Einfluss auf Buchungsentscheidungen.

Der Ruefa-Reisekompass zeigt: Reiseverdruss ist in Österreich Mangelware. Jeder Neunte plant 2020 eine Reise. 58 Prozent davon planen, zwischen einer und drei Wochen wegzufahren, 23 Prozent planen einen Urlaub, der länger als drei Wochen dauert. Längeren Urlaub gönnt sich vor allem die Altersgruppe 60+. Durchschnittlich verbringen die Österreicher 18 Tage pro Jahr auf Reisen, zwölf davon entfallen auf den Haupturlaub. Zwei Drittel haben ein Urlaubsbudget von bis zu 1.500 Euro pro Person, zehn Prozent verfügen über ein Budget von mehr als 3.000 Euro pro Person.

Der frühe Bucher spart Bares

Eindeutig im Trend sind Frühbuchungen. Jeder Zweite bucht seinen Urlaub mindestens drei Monate im Voraus. Die Gründe dafür sind praktischer Natur: Bessere Verfügbarkeit von Hotel und Flug, diverse Rabatte und die bessere finanzielle Planbarkeit sind besonders attraktiv. Für jeden Zweiten sind die Kosten maßgeblich für die Urlaubswahl. Der Blick ins Geldbörserl wird also immer bewusster getätigt, die Österreicher gehen verantwortungsvoll mit ihrem Budget um. Preis und Kosten sind sogar das Hauptmotiv für die Wahl des Urlaubsziels. Mit 53 Prozent liegt das klar vor den eigenen Bedürfnissen, die für 36 Prozent Faktor Nummer eins sind. Auf Platz drei rangiert mit 31 Prozent das Wetter.

In keiner Frage sind sich Herr und Frau Österreicher so einig wie in jener nach der Bedeutung von Urlaub. Für 66 Prozent dreht sich alles um Entspannung und Erholung. Neues entdecken mit 15 Prozent, Zeit mit der Familie verbringen mit 13 Prozent sowie Strand und Meer mit zwölf Prozent sind schon deutlich abgeschlagen. Am liebsten erholen wir aber in der Tat am Meer. Der Badeurlaub beziehungsweise die Reise ans Meer ist für ein Viertel Pflicht. Der Familienurlaub liegt mit 20 Prozent knapp dahinter. Erlebnisreisen verzeichnen zehn Prozent, Städtereisen acht Prozent.

19 Prozent der Menschen sind Kreuzfahrer, 41 Prozent haben Interesse, 41 Prozent haben keines. Der Hauptgrund, Kreuzfahrten zu meiden, ist für viele die Befürchtung, zu wenig Platz zur Verfügung zu haben. Wichtigster Aspekt bei einer Kreuzfahrtbuchung ist der Preis.

Europa und Österreich sind die Urlaubsziele der Wahl

77 Prozent verreisen 2020 innerhalb Europas. 71 Prozent verreisen innerhalb Österreichs. 28 Prozent der Österreicher planen eine Fernreise. Das beliebteste Bundesland ist übrigens die Steiermark mit 40 Prozent. Salzburg erobert mit 29 Prozent die Silbermedaille, Kärnten mit 28 Prozent die Bronzemedaille. Europaweit ist Italien die Nummer eins. 33 Prozent reisen dorthin, 28 Prozent zieht es nach Kroatien, 20 Prozent nach Deutschland, 13 Prozent nach Griechenland und elf Prozent nach Spanien. Auch bei den Städtetrips hat Europa klar die Nase vorn. Die Top-Destinationen sind: Amsterdam, Berlin, München, London, Hamburg und Barcelona.

In Sachen Nachhaltigkeit gibt es gegenüber dem Alltag noch Aufholbedarf. 45 Prozent legen Wert auf einen umweltfreundlichen Urlaub, 60 Prozent achten im Alltag auf Nachhaltigkeit. Die aktuellen Umweltschlagzeilen haben auf die Urlaubswahl aber noch keinen spürbaren Einfluss. Die Tendenz ist jedoch steigend und je jünger die Urlauber sind, desto eher ist ihnen Umweltfreundlichkeit ein Anliegen. Generell werden Urlaub und Reisen nicht als ein großes Problem in Bezug auf Umweltschutz gesehen. Der respektvolle Umgang mit dem Urlaubsland und dessen Bewohnern liegt aber 53 Prozent am Herzen, der Schutz von Flora und Fauna 43 Prozent. Vom Thema Nachhaltigkeit profitiert allerdings die Bahn. Zwar liegt die Bahn mit zwölf Prozent noch deutlich hinterm Auto und Flugzeug, sie ist aber ein Wachstumsmarkt. Und: Zwei Drittel der Europäer wären bereit, bei vergleichbaren Angeboten öfter auf den Zug umzusteigen.