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© Neusiedler Seebahn

Neusiedler Seebahn: Erfolgskurs

Bahnfahren im Seewinkel ist beliebt wie noch nie. 2018 nutzten mehr als 800.000 Fahrgäste das umweltfreundliche Angebot: ein neuer Rekordwert.

Mit der Neusiedler Seebahn (NSB) lässt sich die Region östlich des Neusiedler Sees bequem erkunden! Die Eisenbahn verbindet Neusiedl mit Fertőszentmiklós. Die grenzüberschreitende Streckenlänge beträgt 48,7 Kilometer. Davon entfallen knapp 38 Kilometer auf Österreich und die verbleibenden Kilometer auf Ungarn. 

Die Entwicklung der Neusiedler Seebahn ist eine Erfolgsgeschichte. Nicht nur bei Touristen sehr populär, hat sie vor ­allem bei Pendlern hohen Stellenwert. Hat man 2004 auf der NSB-Strecke noch 450.000 Fahrgäste ­gezählt, konnte man 2018 mit mehr als 800.000 Fahrgästen ­einen neuen Rekord verbuchen. Ein sensationelles Plus von fast 80 Prozent. Dieser Zuwachs zeigt, wie wichtig die Investitionen in die Infrastruktur waren. So erfolgten Streckenbegradigungen und Gleisneulage zwischen Pamhagen, Wallern, St. Andrä am Zick­see und Frauenkirchen. Und die Bahn­höfe Gols, Frauenkirchen, St. Andrä am Zicksee, Wallern und Pamhagen erhielten neue Mittelbahnsteige. 

Das grenzüberschreitende, EU-geförderte Projekt „CrossBorder Rail“ reduziert die Gesamtfahrzeit auf der NSB-Strecke um elf Minuten. Es wurde vom Verkehrsclub Österreich 2018 als „vorbildhaft“ ausgezeichnet. Es umfasste auch Maßnahmen für mehr Sicherheit, verbesserte Barrierefreiheit und Fahrgastinfo sowie den Ausbau von Bike & Ride- und Park & Ride-Anlagen.