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Die Stiege Helix ist auch architektonisch sehenswert. © Atelier Oczlon

Liechtensteinklamm mit neuen Attraktionen

Die Alpen sind reich gesegnet mit packenden Schluchten. Die Pongauer Liechtensteinklamm gilt als eine der längsten, tiefsten und beeindruckendsten. Ganz neu ist die Stiege „Helix“, die ganz besonders spannende Einblicke ermöglicht.

Der Besuch der Liechtensteinklamm bei St. Johann in Salzburg ist ein faszinierender Ausflug für die ganze Familie. Das dachte sich schon Fürst Liechtenstein, der 1875 Brücken und Stege baute, um das Schauspiel der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Top-Idee, die vielen Menschen viel Freude gebracht hat. Mehr als zehn Millionen Menschen aus aller Welt haben mittlerweile die Klamm besucht.

Einmaliges Naturschauspiel

Zwischen tosenden Wasserfällen, deren mächtiges Rauschen einen fast hypnotisiert, und moosbewachsenen Steinen, die ein ewiges Grün ausstrahlen, ist ein Spaziergang durch die Klamm ein einmaliges Erlebnis. An manchen Stellen kann man den Himmel kaum noch erkennen, so tief und eng haben sich die Wassermassen in die Alpen gegraben.

Jetzt hat die Liechtensteinklamm eine brandneue Attraktion. Die Stiege „Helix“ ist 30 Meter hoch und die Treppenanlage führt spiralförmig in die Tiefe. Dort können Besucher ein ganz besonderes Naturschauspiel erleben. Mitten in den alten Steinen hat man das Gefühl, dass die Zeit stillsteht.

Nach einem Felssturz im Mai 2017 wurden in der Klamm umfassende Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Es wurden insgesamt drei Tunnel, vier Galerien und 60 Steinschlagnetze mit einer Gesamtlänge von 1.100 Meter errichtet. Sämtliche Bauwerke und Sicherheitsschutznetze mussten mittels Hubschrauber in die Klamm eingeflogen werden. Dazu brauchte man rund 7.000 Flugminuten. Ein neues Monitoringsystem, das Bewegungen im Millimeterbereich registriert, sorgt für Sicherheit.