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Der neue Eiger Express (ab Dezember 2020) vor der imposanten Eiger-Nordwand. © jungfrau.ch/Sebastien Staub

Bauprojekte in Schweizer Skigebieten vor Eröffnung

Neuer Zug, neue Bergbahn, neuer Tunnel: Im Dezember werden in den Schweizer Alpen gleich drei Bauprojekte finalisiert. Der Ceneri-Basistunnel im Tessin, die V-Bahn in Grindelwald und der neue Treno Gottardo sorgen für Furore.

Das Jungfraujoch ist die höchste Bahnstation Europas. Ab Dezember erreicht man die Anlage in der Schweiz mit der unglaublichen Aussicht 47 Minuten schneller als bisher. Dafür sorgt die Eröffnung der neuen V-Bahn, so benannt aufgrund der v-förmigen Linienführung. Vom Terminal in Grindelwald führt eine 10er-Gondelbahn hoch auf den Männlichen und eine 3S-Bahn direkt zum Eigergletscher. Dank des sogenannten „Eiger Express“ verringert sich die Fahrzeit von Interlaken aufs Jungfraujoch von 2:17 Stunden auf nur 1:30 Stunden.

Ceneri-Basistunnel und Treno Gottardo

Auch der Ceneri-Basistunnel sorgt für eine Fahrzeitverkürzung. Die 15,4 Kilometer lange Flachbahn verläuft von Altdorf bis Lugano und komplettiert die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT). Da die Züge auf dieser neuen Strecke mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h fahren können, verkürzt sich die Fahrzeit Zürich–Milano von zuvor 3:40 Stunden auf 3:17 Stunden. Zudem sind neue Direktverbindungen nach Genua und Bologna vorgesehen.

Mitten in lebhafte Städte und ganz nah an viel Kultur und Historie führt wiederum der Treno Gottardo. Stündlich verkehrt der neue Zug, ausgestattet mit Bistrozone und Familienabteil, von Zürich, Basel und Luzern nach Locarno. Entlang der wunderschönen Seen und immer in Sichtweite der malerischen Berge bietet der Zug hohen Komfort über die historische Gotthard-Panoramastrecke bis in die Sonnenstube der Schweiz, nach Locarno.