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© Mirjam Knickriem

Nachgefragt: Proschat Madani

Schauspielerin Proschat Madani erzählt GUTE REISE von ihrer ersten Reise, die besten Reisebegleiter und mehr.

Geboren im Jahr 1967 in Täbris, wuchs Proschat -Madani in Wien auf, wo sie heute noch lebt. Ihre künstlerische Karriere begann auf diversen Theaterbühnen Österreichs, unter anderem in Wien, Innsbruck und Graz. Größere Bekanntheit erlangte -Proschat Madani mit Rollen in Filmen wie „Indien“, „Salami Aleikum“ oder „Bad Fucking“. Zum Publikumsliebling avancierte sie schließlich in TV-Serien wie „Vorstadtweiber“ oder „Walking on Sunshine“.

GUTE REISE: Die erste Reise, an die ich mich erinnere?
Proschat Madani: Meine Reise nach Wien mit vier Jahren. Überhaupt setzt meine Lebenserinnerung da erst ein: mein erstes Frühstück im Hotel Kugel. Knusprige Buttersemmel mit Himbeermarmelade. Ein kulinarisches Erlebnis, das ich nie vergessen habe. 

Eine Reise, die in meinem Leben Spuren hinterlassen hat?
Meine Reise in den Iran mit 35 Jahren, das Land, das ich im zarten Alter von zwei verlassen habe. Dort habe ich meinen Vater noch einmal gesehen, bevor er gestorben ist. 

Die besten Reisebegleiter?
Mein Lebenspartner, mit dem ich stundenlang auf irgendeinem Hauptplatz sitzen und einfach nur die fremde Atmosphäre inhalieren und genießen kann.

Wohin es mich zieht, wenn es mir nicht gut geht?
Irgendwohin, wo die Sonne scheint, am liebsten in Europa. 

Eine Reise, die ich am liebsten vergessen würde?
In die Dominikanische Republik, wobei nicht der Ort problematisch war, sondern die Unterbringung: irgendeine schreckliche All-inclusive-Hotelanlage. 

Wo ich das erste Mal am Meer war?
Antalya.

Wohin ich nie reisen würde?
Dubai.

Welche Reiseerlebnisse mich am meisten erheitert haben?
Vancouver mit meiner Mutter. Wir sind ein gutes Reiseteam und hatten es dort sehr lustig miteinander. 

Welches Reiseerlebnis mich nachdenklich gemacht hat?
Das Animationsprogramm in der Hotelanlage in der Dominikanischen Republik. 

Drei Dinge, die in meinem Gepäck nie fehlen dürfen?
Geld, Pass, Handy.

Was mich meine Reisen gelehrt haben?
Ich könnte wunderbar woanders leben, aber in Wien zu leben, ist nicht weniger wunderbar.

Wo ist mein Lieblingsplatz in Österreich?
Weissensee in Kärnten. 

Welches Reiseland ich jedem ans Herz lege?
Israel. 

Wie viele Tage im Jahr ich im Ausland bin?
Eine schmerzhafte Frage unter den gegebenen Umständen mit der Pandemie. Letztes Jahr null Tage. Normalerweise bis zu 100 Tage im Jahr. 

Mit welcher Landessitte ich das größte Problem hatte?
Mit keiner, da ich mich gut anpassen kann, zumindest für kurze Zeit. Daher war auch das Kopftuchtragen im Iran kein Problem, wie ich erst befürchtet hatte.