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Die Initiative „Terre de Monaco“ pflanzt in Monaco.
© Terre de Monaco

Eine Schweizerin lässt Monaco erblühen

 Jessica Sbaraglia (30) hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, mehr Grün in die „Stadtwüste“ von Monaco zu bringen. 

Die Schweizerin fand hier ihr neues Zuhause und gründete vor zwei Jahren „Terre de Monaco“. Mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne legte sie schon Obst- und Gemüsegärten in der Größe von 1.400 m2 an, u. a. auf Hochhausdächern.

Zurück zur Natur. Von Äpfeln über Tomaten bis zu Salat: Jessica Sbaraglia setzt auf alte Sorten, von deren „hoher geschmacklicher Qualität“ sie gerne schwärmt. Begonnen hat ihr Projekt mit einem 30 m2 kleinen Garten in der Stiftung Prince Albert II, aber auch auf Hoteldächern wachsen ihre Früchte. Diese werden von den Sterneköchen der Stadt sehr geschätzt und in ihren Küchen verarbeitet. „Mit dem Klima von Monaco haben wir Glück“, freut sich ­Jessica, „wir können das ganze Jahr über anbauen und ernten, das ist ein echtes Plus.“ Sogar Hühner laufen in ihren Gärten herum, und Bienenstöcke ­liefern hervorragenden Honig.

Was ist deine Lieblingsstimmung in Monaco?

Ich genieße das ruhige Leben in dieser Stadt um sechs Uhr morgens, wenn kein Lärm ist und ich nur das Gackern meiner Hennen höre.

Welches Restaurant kannst du empfehlen?

Für mich ist das „Blue Bay“ am Monte-Carlo Bay das beste, die Speisen von Küchenchef Marcel Ravin sind hervorragend. Dafür hat er auch einen Michelin-Stern bekommen.

Was kochst du dir am liebsten zu Hause?

Einen kleinen gemischten Salat mit verschiedenen jungen violetten Senfsprossen, ein paar gefleckten Salatblättern, bunten gewürfelten Karotten und ­natürlich mit einer großen Vielfalt an Tomaten in Form von Bruschetta, begleitet von essbaren
Knoblauchblumen. Danach Fleisch oder Fisch, in der Salzkruste zubereitet, mit buntem Mangold und Goldballrübchen. Als Dessert dann Eis vom grünen Ampfer mit ein paar „Mara des Bois“-Erdbeeren.

Hast du noch einen Spezialtipp für unsere Leser?

Natürlich kann ich allen Monaco-Besuchern einen unserer Workshops ans Herz legen, bei denen sie viel über die Landwirtschaft in der Großstadt und das genussvolle Monaco erfahren und die Kräuter und essbaren Blumen in unseren Küchengärten ­kosten können.

Anmeldungen und Infos: terredemonaco.com