+43 1 740 32-0willkommen@gutereise.eu
Armin Assinger © Privat

Nachgefragt: Armin Assinger

Ski-Legende und Quizmaster Armin Assinger spricht im GUTE REISE-Interview über seine allererste Reise, erheiternde Reiseerlebnisse und seinen Lieblingsplatz in Österreich.

Die erste Reise, an die ich mich erinnere?
Im August 1973 mit meinen Eltern zu meinen Verwandten nach Kanada. Das erste Mal über den großen Teich, in den Westen Kanadas, nach Alberta – und dann einen Monat dort! 

Eine Reise, die in meinem Leben Spuren hinterlassen hat?
Ebendiese. Kanada ist seit damals in meiner Hitliste der interessantesten Reiseziele ganz oben. In keinem Land der Welt war ich öfter. Ok, Italien ausgenommen, aber das ist ja nur einen Steinwurf von meiner „Homebase“ Hermagor entfernt.

Die besten Reisebegleiter?
Ich kann mich da nicht festlegen, aber definitiv ist meine Lebensgefährtin Sandra darunter, no na! Aber auch noch ein paar Freunde wie der Günni, der Herwig, der Seppi oder der Andi.

Wohin es mich zieht, wenn es mir nicht gut geht?
Nirgendwo hin. Da bleib ich am liebsten daheim und bunkere mich ein. Allerdings geht es mir nur sehr selten nicht gut – und trotzdem bin ich gern daheim. 

Wo ich das erste Mal am Meer war?
Der Klassiker natürlich: Ligggnano, wie man ja so schön auf Austroitalienisch sagt. 

Welches Reiseerlebnis mich am meisten erheitert hat?
Meine Zeit als Skirennläufer (bis 1995) hat mich ja ziemlich weit auf der Welt herumgebracht und da sind schon etliche lustige Dinge passiert – vom „versehentlichen“ Zünden eines Schweizerkrachers in einer Hotellobby in Tokio samt anschließendem Aufmarsch der Security bis hin zum Hineinfallen auf einen trickbetrügenden Geldwechsler in Buenos Aires. Fad war mir beim Reisen selten. 

Welches Reiseerlebnis mich nachdenklich gemacht hat?
Ein Urlaub auf Mauritius hat mich einmal stutzig gemacht. Gemeinhin glaubt man ja, dass dort das Paradies auf Erden zu finden sei, und das mag auch zutreffen, so lange man sich in den Hotelanlagen befindet. Beim Blick über den Tellerrand jedoch bemerkt man sofort, wie wenig dort auf die Umwelt geachtet wird. Die Straßen sind gesäumt vom Müll, Umweltschutz wird dort nur sehr klein geschrieben. Elektromobilität? Ha, der war gut! Mit dem Fahrrad in die Arbeit? Sicher nicht! Ein Auto ist dort das erste Statussymbol, mit dem gezeigt wird, dass man „es“ geschafft hat! 

Drei Dinge, die in meinem Gepäck nie fehlen dürfen?
Lesebrille, Kreuzworträtsel, Sportutensilien.

Wo mein Lieblingsplatz in Österreich ist?
Soll ich den jetzt wirklich verraten? Ok, ich habe mehrere Lieblingsplatzln. Einer ist auf der Hochwarter Höh’ hier bei mir im Gailtal. Dort oben auf 1.650 Metern Seehöhe bist du ganz allein, kannst dich in die Almwiese legen und dem Nichts lauschen! Oder, wenn du willst, dem Gras beim langsamen Wachsen zuschauen.

Mit welcher Landessitte ich das größte Problem hatte?
Problem unter Anführungszeichen höchstens. Also, hier kommt’s: mit der kanadischen Art des sich ständig Entschuldigens. Die Kanadier sind so freundlich, dass sie sich sogar bei dir entschuldigen, wenn sie an der Kreuzung bei „Grün“ losfahren dürfen und du noch „Rot“ hast. „Excuse me!“

Der Liebling des Publikums

Der ehemalige Skirennläufer Armin Assinger wurde 1964 in Graz -geboren. Vier Weltcuprennen gewann er, zwei schwere Verletzungen unterbrachen seine sportliche Karriere. Seine zweite Karriere startete Armin Assinger gleich im Anschluss: als Co-Moderator des ORF bei Skirennen. Seit 21 Jahren ist Armin Assinger -Moderator verschiedener Fernsehshows, unter anderem der Millionenshow. Acht Mal wurde er mit dem Fernsehpreis Romy ausgezeichnet.