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Die Tonhalle Düsseldorf war früher ein Planetarium und ist heute Heimat der Düsseldorfer Symphoniker. © Tourismus NRW/Johannes Höhn

Kultur und Musik in Nordrhein-Westfalen

Mehr als 1.000 Museen, fünf UNESCO-Weltkulturerbestätten, sechs Opernhäuser und rund 130 öffentliche und private Bühnen: Freunde von Kunst und Kultur können in Nordrhein-Westfalen aus dem Vollen schöpfen.

Falls Sie einen Besuch in Nordrhein-Westfalen planen, stehen Sie vor einer Herausforderung. Bei mehr als 1.000 Museen, die das Bundesland zu bieten hat, fällt es nicht leicht, eine Auswahl zu treffen. Highlights gibt es einige. Da wäre zum Beispiel das rock'n'popmuseum Gronau. Errichtet in der Heimatstadt von Ikone Udo Lindenberg, ist es Deutschlands einziges Museum für die Popmusik des 20. Jahrhunderts. Laufend gibt es spannende Ausstellungen, momentan etwa zu Eddie Van Halen. Nebenbei wird die Location auch als Konzert- und DJ-Bühne genutzt.

Apropos Musik: Das Beethoven-Haus Bonn in der Geburtsstätte Ludwig van Beethovens ist die größte Beethovensammlung der ganzen Welt. Jedes Jahr findet dort auch ein Kammermusikfestival statt. Dann wäre da noch das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster. Im denkmalgeschützten Haus kann man 800 Lithografien Picassos bestaunen. Werke von Cézanne, van Gogh oder Manet kann man im Museum Folkwang in Essen bestaunen, einem der renommiertesten Häuser Deutschlands.

Die Auswahl geht weit über Kunst hinaus. Es gibt das Fußballmuseum in Dortmund, das Bergbau-Museum in Bochum, das Neanderthal Museum in Mettmann und viele mehr. Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie etliche Tipps unter diesem Link.

Erbe der Weltkultur

Man muss in Nordrhein-Westfalen nicht unbedingt in ein Museum, um Geschichte einzuatmen. Dafür gibt es auch die UNESCO-Weltkulturerbestätten, wo man direkt an der Quelle ist. Ein Beispiel ist das Schloss Augustusburg. Zwischen Bonn und Köln gelegen, ist das Anwesen des sächsischen Kurfürsten August, der es im 16. Jahrhundert erbaute, ein beeindruckendes Bauwerk. Durch einen Park ist es auch mit dem Jagdschloss Falkenlust verbunden. Regelmäßig finden hier Treppenhauskonzerte mit Musik aus der Zeit des Barocks und der Romantik statt.

Das berühmteste Weltkulturerbe des Bundeslands ist natürlich der Kölner Dom. Außerdem gibt es den Aachener Dom, das Schloss Corvey und die Zeche Zollverein, die ehemals größte Steinkohlenzeche der Welt und heute ein Architektur- und Industriedenkmal.

Festivals und coole Locations

Coole Bars und Lokale findet man zuhauf. Der Salon des Amateurs im trendigen Düsseldorf etwa ist nachmittags ein Kaffeehaus und nachts dann ein Club. 2004 von Studenten der Kunstakademie eröffnet, ist er heute ein zentrales musikalisches Aushängeschild der Stadt und Schauplatz eines abwechslungsreichen Club- und Kulturprogramms.

Auch Festivals gibt’s quer durch NRW, zum Beispiel auch in Düsseldorf. Die dortige Tonhalle war einst ein Planetarium und ist heute eine Top-Konzerthalle und das Heim der Düsseldorfer Symphoniker. Ebendort findet das New Fall Festival, das mit kreativen und abwechslungsreichen Line-ups punktet, statt.

Der Festival-Schauplatz schlechthin ist aber wohl der Landschaftspark Duisburg-Nord. Das ehemalige Hüttenwerk ist heute ein Freizeit- und Kulturraum par excellence. Er ist Spielplatz der Ruhrtriennale, des Klavierfestivals Ruhr und des Traumzeit-Festivals. Alle drei sind international renommierte Festivals, die Kulturfreunde aus aller Welt in das deutsche Bundesland locken.