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Auch Rennwagenklassiker gibt es zu sehen. © Daimler AG

Die Welt zu Gast im Mercedes-Benz-Museum

Stuttgart: 2018 konnte das Mercedes-Benz-Museum Besucher aus allen 193 Ländern der Vereinten Nationen begrüßen. Im Museum kann man die Geschichte des Automobils nachverfolgen, von 1886 bis heute.

2017 war man noch knapp gescheitert. Es fehlten noch Besucher aus sieben Ländern für das Ziel, Gäste aus allen 193 Ländern der Vereinten Nationen im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart begrüßen zu können. Ehrgeizig, wie die Stuttgarter sind, wollte man das 2018 ändern. Nach einer Kampagne jenen sieben Ländern kamen im August 2018 noch Besucher aus den letzten beiden fehlenden Nationen: Guyana und St. Kitts & Nevis. Damit war die Liste komplett und die ganze Welt zu Besuch im Ausstellungshaus.

Fast eine Million Gäste

Im Museum kann man die gesamte Bandbreite der Automobilgeschichte erleben. Auf neun Ebenen mit 16.500 Quadratmetern Fläche sind 160 Fahrzeuge und insgesamt mehr als 1.500 Exponate zu sehen. Wie gut das Angebot angenommen wird, zeigen die Zahlen. „Wir freuen uns, dass uns im vergangenen Jahr erneut so viele Menschen besucht haben. Mit 834.121 Besuchern haben wir im Vergleich zum Rekordjahr 2017 einen leichten Rückgang um 4,8 Prozent. Das ist eine ganz normale Entwicklung und macht uns nach vier Jahren Steigerung in Folge keine Sorgen“, sagt Christian Boucke, Leiter von Mercedes-Benz Classic. 

Ein Spaziergang durch die Geschichte des Automobils

Ein Highlight im Museum sind die sogenannten Mythosräume. Hier will man den „Mythos Mercedes“ erlebbar machen. Jeder Raum steht für eine Epoche der Automobilgeschichte. Der erste Raum etwa widmet sich der Erfindung des Automobils und deckt die Jahre 1886 bis 1900 ab. Zu sehen sind geschichtsträchtige Stücke wie das Wölfertsche Motorluftschiff, ein Daimler Reitwagen oder die Daimler Einzylindermotor-Standuhr.

Die weiteren Räume decken die großen Entwicklungen ab. Über Umbrüche wie die Erfindung des Diesels und des Kompressors bahnt sich der Besucher den Weg bis zu Raum sechs, der sich dem Aufbruch zur emissionsfreien Mobilität widmet. Der siebte Raum ist schließlich den legendären Rennboliden gewidmet: den Silberpfeilen. Die Exponate reichen vom Daimler Phönix 23 PS Rennwagen, Anfang des 20. Jahrhunderts einer der schnellsten, bis zum Boliden, mit dem Mikka Häkkinen 1998 Weltmeister wurde.

Laufend wechselnde Sonderausstellungen

Das Museum präsentiert aber auch laufend Sonderausstellungen, etwa zur Geschichte des VfB Stuttgart, und ist Schauplatz etlicher Events und Konzerte. Falls Sie einen Besuch im nächsten Urlaub planen: Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.